Net.FX: Administrator-Einstellungen

FAQs - Administrator: Häufig gestellte Fragen


Der Client und der Serverdienst kommunizieren per TCP/IP. Aus diesem Grund kann eine aktivierte Firewall am Server die Funktionsweise beeinträchtigen.

Kontrollieren Sie Folgendes:

  • Client: Aktivieren Sie die Datei- und Druckfreigabe und ICMP-Ausnahme (PING)
  • Server: Deaktivieren Sie die Firewall oder schalten Sie folgende Ports frei: 27921 - 27923

Betroffene Programme:

  • Client: Installdir\NFXClient.exe
  • Server: Installdir\NFXServer.exe, Installdir\system\NFXTasks.exe, Installdir\GUI\NetFXSettings.exe, Installdir\GUI\NetFX.exe

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die Windows-Firewall im Normalfall automatisch aktiviert ist.

Server: TCP/IP 27921, 27922, 27923 eingehend + ausgehend

Lösung 1:
Eine aktive Windows-Firewall auf den Clients kann entweder den Ping und/oder den Zugriff auf \\Clientname\c$ blockieren.
Deaktivieren Sie bitte entweder die Windows-Firewall (Gruppenrichtlinie) oder fügen Sie die entsprechenden Ausnahmen hinzu (Ports, ICMP, Datei- und Druckfreigabe).

Lösung 2:
Der Ping klappt nicht! Das ist eine Sicherheitabfrage, die lange Wartezeiten vermeiden soll.
Grund warum der Ping nicht klappt: Die Windows-Firewall ist aktiv oder der Name des Clients wird falsch aufgelöst (DNS-Problem). Bitte starten Sie die Eingabe­aufforderung (Windows+R und dann "cmd" eingeben) und führen Sie einen Ping durch ("ping CLIENTNAME" eingeben). Falls der Ping die falsche IP-Adresse liefert, nehmen Sie das Gerät aus der Domäne und fügen Sie es neu hinzu. Prüfen Sie die Netzwerkeinstellungen und die DNS-Server-Einstellungen.

Lösung 3:
Die Freigaben sind auf dem Client nicht aktiv. Prüfen Sie bitte im Netzwerk- und Freigabecenter, ob Freigaben generell zugelassen sind.

Bei aktiver Windows-Firewall werden standardmäßig die Kommunikationsports 27921 - 27923 geblockt.
Deaktivieren Sie entweder die Windows-Firewall am Server oder fügen Sie Port-Ausnahmen hinzu.

Sie sollten den Client auf jedem Rechner installieren, auf dem Sie Benutzern Programme bzw. das Internet sperren wollen.

Die Gruppenmitgliedschaften werden nur durch die Funktion "Jetzt Synchronisieren" im Hauptmenü "Benutzer/Gruppen aktualisieren" aktualisiert. Rufen Sie diese Funktion neu auf, wenn sich die Gruppenmitgliedschaften geändert haben.

Clients: Alle ab Windows XP
Server: Windows 2016 | Windows 2012 (R2) | Windows 2008 (R2) | Windows 2003 | Windows 2000
Installation am Domänencontroller erforderlich: Nein

Damit Wake-On-Lan funktioniert, muss sowohl das Motherboard als auch die Netzwerkkarte die Funktion unterstützen und die BIOS-Einstellung Wake-On Lan-aktiviert sein. Außerdem reagiert Wake-On-Lan nur dann, wenn das Gerät ordentlich heruntergefahren wurde.

Port: UDP 9
Typ: Broadcast

Wenn die Clients in verschiedenen Subnetzen liegen und es Probleme mit WOL gibt, so gibt es mehrere Möglichkeiten der Problembehebung:

Einstellungen in Net.FX-Log:

  • Versuchen Sie im Aktionsfenster die Einstellung "Wake-On-Lan zum Broadcasten an die folgende Routeradresse senden":
    • Wenn sich die Clients in den letzen beiden Stellen der IP-Adresse unterscheiden (zB 192.168.0.* und 192.168.1.*), so wählen Sie als Adressbereich 192.168.x.x

Einstellungen für den Router/Switch:

  • Stellen Sie sicher, dass der Port UDP 9 nicht gesperrt ist
  • Stellen Sie sicher, dass Broadcasts nicht gesperrt sind
  • Alternativ ist es auch möglich, dass Sie als Adressbereich (siehe oben) die IP des Routers/Switches wählen und diesen so konfigurieren, dass der UDP Port 2050 an das gesamte Netz weitergebroadcastet wird

Einstellungen unter Windows 8

  • Stellen Sie sicher, dass der "Schnellstart" deaktiviert ist. ("Energieoptionen", Link: "Auswählen was beim Drücken des Netzschalters geschehen soll")